Perhentian oder Aquarium?
Das muss man sich wirklich fragen, aber alles mal der Reihe nach:
Nachdem wir am Mittwoch Abend aus Singapore zurückgekommen sind, war am Donnerstag morgen dann wieder Aufbruch angesagt. Man will ja auch keine Zeit verschwenden ;-)
Also wieder ab in den rot-weissen Flieger und Richtung Ostküste aufgebrochen.
Nach 45 Minuten dann auch schon wieder den Landeanflug genossen, in ein Taxi gestiegen um zum Jetty Boat zu gelangen. Diese Taxifahrt dauerte übrigens länger als der Flug. Nach einer Stunde und 50 RM Festpreis sind wir dann aufs Boot gestiegen und Richtung Insel aufgebrochen.
Unsere eigentliche Planung war eigentlich, im Watercolours Resort unterzukommen, dort zwei Tage zu verbringen und dann für die restlichen zwei Tage noch was nettes zu finden. Da die Divestation des Watercolours allerdings restlos überfüllt war sind wir - wie ich finde glücklicherweise - weitergezogen und bei "Mama's" nebenan eingekehrt. Dort angekommen haben wir auch ein Zimmer bekommen! Nebenan ist die Divestation der Turtlebay Divers gelegen und sofort für gut befunden worden.
Hier haben wir dann auch gleich unseren Advanced Open Water Diver (AOWD) mit unserem Instructor Tim gemacht.
Defintiv empfehlenswert ist diese Divestation und unser Instructor, aber natürlich auch die tollen Divesites dieser Insel! Zum Abschluß dieser ganzen Herumreiserei wollten wir es also ganz ruhig angehen lassen und haben uns auf: Tauchen, Essen, Schlafen, Tauchen und... Tauchen (?) beschränkt :-)
Daher eine kleine Zusammenfassung unserer Aquariumsaufenthalte:
Unter 12 Meter Sicht haten wir eigentlich nur einmal - das war an unserem offiziellen AOWD Deep Dive (25m) und lag hauptsächlich nur daran, dass wir auf ca. 23m einen sog. Thermocline hatten und das Wasser dadurch schlierig wurde. Konstante 29°C Wassertemp machen das Leben auch nicht viel schwerer :-) Unterstützend dazu die Artenvielfalt und die absolut atemberaubende Rifflandschaft machen es schwierig, wieder aus dem Wasser rauszuwollen.
Das einzige Mal, an dem es uns nicht ganz so schwer gefallen ist, war auf unserem Night Dive, den wir für den Schein auch absolvieren mussten. Bei Nacht ists unter Wasser noch spannender, aber ehrlich auch ein bisschen beängstigend, weil man wirklich nur ca 2m im Umkreis sieht, was um einen herum geschieht. Entschädigung fürs eingeschränkte Sichtfeld ist allerdings definitiv ein Spektakel, welches durch Bioluminescence hervorgerufen wird: diese kleinen Planktonteilchen glühen auf, wenn sie in Bewegung gesetzt werden. Wirklich atemberaubend und irgendwie crazy!
Neben Deep und Night haben wir auch noch ein paar andere Kurse für den AOWD absolviert - unter anderem auch das perfekte Austarieren im Wasser um der Schwerelosigkeit ein Stückchen näher zu kommen. Vorteil daran ist, dass man sich relativ unbeschwert im Wasser bewegen kann und Manöver wie z.B. freier Kopfstand nun hinbekommt. Für mich natürlich jetzt immer Pflicht, vor allem weil man nach einer gewissen Weile kopfüber im Wasser danach gleich ganz anders weitertaucht ;-) *kein Kommentar*
Die Trockenzeiten zwischen unseren Tauchgängen haben wir uns - wie schon erwähnt - mit hervorragendem Essen und Seele baumeln lassen vertrieben. Man sieht, quantitativ wenige, dafür qualitativ hochwertige Aktivitäten ;-)
So, und nach so viel Text hier Ende und dafür einfach ein paar Eindrücke. Enjoy:





1 Kommentar:
Meine Güte, da würd ich mir 5X überlegen wiederzukommen! Ihr seid so zu beneiden... UND WAS IST MIT MIR? Jede Woche sitz ich hier und träume mich dümmlich lächelnd in eure Traumwelt. Viel Spass noch! n dickn Kuss von Babette (a.k.a. "Freundvolljammerdaßsiedaauchhinwill")
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