Der SamsTAG ist im Vergleich zum Morgen ruhiger von mir angegangen worden.
Eigentlich wollte ich mich in die Halle der blutigen Finger schleppen, hielt es dann aber doch gemütlicher bei Latte&Bagel in meinem kleinen Apartement.
Gen frühen Nachmittag war ich eh bei John und Claire zur Poolparty eingeladen, also wollte ich mich auch gar nicht stressen! Nachdem ich deren Hochzeit auf Redang letztes Wochenende verpassen musste, haben sie eine kleine Nachfeier gegeben. Die Kletterhalle habe ich im weitesten Sinne trotzdem erfüllt: Ich habe eine Bekannte von den beiden kennengelernt, die dort auch klettert – schlechtes Faulheitsgewissen also unbegründet :-)
So, da bin ich ja noch ein bisschen was vom Wochenende schuldig! Here we go also:
Freitag haben wir uns nach dem Office seelisch auf den Samstag vorbereitet, da der – mittlerweile schon Gold-Molaysia-Status-Inhaber – feine Herr Kleipass an diesem Tag Geburtstag haben sollte! Die Vorbereitungen waren von der Kleipe und Tobi dann am Merdeka Square (dem angeblich höchsten Flaggenmast – 100m – der Welt) getroffen worden, wo wir auch selbiges taten.
Für die Grossen gabs geflügelten Russen, meine Wenigkeit hat sich an Shirley Temple vergnügt – ich kann Grenadine nicht mehr sehen, besonders in der Kombi mit Sprite...
Pünktlich zum Mitternachtsglockenschlag des Malayischen BigBen am Merdeka sind wir dann Richtung Asian Heritage Row gezogen, um das Tanzbein anlässlich des besonderen Tages zu schleudern.
Nachdem Tobi und Thomas dort erst noch ein bisschen „gespoilert“ haben – deren neue Extremsport-Kreation, sind wir dann im Loft abgestiegen.
Im Loft heil angekommen – evtl. unter bösen Blicken der „verspoilerten“ Besitzer – haben wir zwar keinen Tisch bestellt (die Extremsportart der Einheimischen), sondern die wirklich gute Elektromusik zum angekündigten Zappeln genutzt!
Kleipe, Team Top+ war sehr zufrieden –immer weitermachen!
Da es heute nichts wirklich neues gibt, ausser evtl. dem WoW-Patch und dass ich eben gerade meinen Starbee Latte für lau abgescored habe (manchmal muss ich echt mitleiderregend aussehen...), habe ich mich für eine neue Kategorie entschieden:
Mittwochskuriositäten!
Und da habe ich doch auch mal gleich zwei gefunden, die dem einen oder anderen evtl. an bekannt vorkommen könnten (glaubt aber nicht, dass sowas jetzt jeden Mittwoch hier gefunden werden kann ^^):
...musste ich heute morgen feststellen. Ging nämlich gar nix! Die Dusche wollte einfach kein Wasser ausspucken, und als sich dann mein Badezimmerwasserhahn dazu entschieden hatte, kam da nur braune Brühe raus - mal was anderes!
Das Problem war aber wohl schon seit 04:00h morgens bekannt und es wurde fleissig dran gearbeitet!
Nachdem ich den Freitag - Im Gegensatz zu meinen Gästen - ruhiger habe ausklingen lassen, konnte ich mich früh genug aus dem Bett schälen und die Kletterhalle Camp5 am Samstag erneut unsicher zu machen. Muskelkater vorprogrammiert ;-)
Ein Teil der Boulderarea:
Die Felswand der blutigen Fingerkuppen:
Den zweiten Teil des Samstages habe ich mit gefühlten Betonarmen dann erst mit Stefan, Andrea und Julia beim Inder in Bangsar und danach mit Jules im Telawi Street Bistro ausklingen lassen. Hier gabs mal wieder eine neue Gingergetränk Variante: 'Herbal Ginger' mit Ginger Beer & -Ale, Minze und Lime.
So, und Sonntags muss man nach so einer Woche dringend chillen mit guter Musik, Kaffee und Bagel - und evtl. ein bisschen WoW ;-)
Am Freitag habe ich zum Vollkaufmannstreffen geladen, um den hiesig Ansässigen doch mal das "Kaufmanns"-Leben auf Hamburgs Strassen ein wenig näher zu bringen!
Dafür hat mir "der Eine" dann das passende Anschauungsmaterial einfliegen lassen, so dass der Wochenendeinstieg mit eine kleinen Doku beginnen konnte:
Also Jungs: "...nicht immer nur sorry oder sowas, auch mal grade machen, hier!"
Dazu hatte Thomas - spätestens seit meiner Beschallungsliste V 2.0 ein legendärer Begriff - aufgerufen!
Da in den letzten Wochen auf der Praktikantenseite ordentlich Austausch stattgefunden hatte, sollte heute zum Anlass genommen werden, dass sich einmal alle auf einen Haufen zusammenrotten und feiern - ähh sich über die neusten Firmengeschehnisse ein Bild machen können ^^
Als Location hielt dann wieder einmal das Souled' Out her - es ist ja schon Kummer gewohnt :-) So lässt sich der Mittwoch gut ausklingen (die Kameralinse war übrigens nicht in Mehl getunkt, die Flecken kommen von den Wassernebel-Ventilatoren):
Da ich dort immer Ginger Beer (quasi Brause mit Ingwer) trinke und auch dieses Mal dort selbiges bestellte, meinte Manu aus Spass "Hey, but be careful - not too strong or otherwise he will go 'steil' "
Naja, das ist dabei rausgekommen - gesehen, als ich bezahlt habe ^
Dem feinen Herrn Kleipass habe ich es zu verdanken, dass ich jetzt "noch mehr" Arbeit mit molaysia.com habe:
Ich selber proudly present die aktuelle Beschallungsliste in Version 2.0!
Die aktuellen Hoergenuesse sind jetzt direkt mit der Amazon.de Datenbank und deren Songsnippets verbunden. Wer also mag, der kann sich zur Bildung einer eigenen Meinung (aber wer will das schon *hehe*) Hoerproben in halbwegs annehmbarer Quali anhoeren, solange der Realplayer vorhanden ist.
Ich haette natuerlich am liebsten zum iTunes Musicstore verbunden, das ist allerdings (noch) nicht moeglich ^^
Am Wochenende habe ich mich also wieder aus der Stadt geschlichen, um Dirk & Kristina, die alten Weltenbummler, in Singapore zu besuchen! S'Pore ist natürlich schon ne gute Sache, aber da ich die beiden wirklich lange nicht mehr gesehen habe, habe ich mich umso mehr gefreut.
Der letzte Aeroline Coach fuhr am Freitag um 18hundert und ich saß wie geplant auch auf meinen 5 Buchstaben drin. Bei dem Feierabendverkehr ist es eigentlich ein kleiner Weltrekord gewesen, weil ich für die Strecke CP Tower - Corus Hotel (wo der Aeroline abfährt) über eine (1!) Stunde mit Mr. Lim im Teksi benötigt habe... Normalerweise dauerts ca. 20 Mins, wenn es schlecht läuft.
Nach ca 6 Std. Fahrt - aufgrund Unstimmigkeiten an der malayischen Immigration (glücklicherweise nicht meinetwegen, aber ich bin ja auch Goldcard-Expat-Member of Malaysia ^^) - hat mich dann mein Empfangkommitee begrüßt und zu sich ins Hotel verschleppt! Der Partnerlook hat sich zufällig ergeben - oder ist das die neue "Verheiratet-Sein-Uniform"? ;-)
Damit hatte sich der Freitag auch schnell erledigt - ich versuche das footlong Steak&Cheese Sub Menu von Subway nachts um kurz vor 2h einfach zu überspringen...
Samstags sind wir dann morgens Richtung Zoo aufgebrochen, der alles hält, was er verspricht! Der Singapore Zoo ist einer der wenigen Zoos, die das "open concept" - also so gut wie keine Käfige - briliant umzusetzen weiss! Man wandert eher in Mitten der Tiere durch den Zoo: Affen kraxeln einem über den Kopf, Pedro der Recycling-Otter (er soll Plastik trennen können, ich habe allerdings vergeblich nach seinem grünen Punkt gesucht!) chillt in seinem Teich, weisse Tiger liegen relaxed in Ihrem Gehege, welches durch einen Wassergraben getrennt ist und die Kanguruhs lassen sich gemütlich hinter einer 25 cm "hohen" Holzbohle anfassen (ausser von Dirk natürlich ^^)! Echt weltklasse - der Zoo ist jeden Sing-$ wert - Molaysiaprädikat: sehr wertvoll :-)
Ausserdem ist der Singapore Zoo auch Heimat eines ganz besonderen Tieres, welches meine Aufmerksamkeit erregte:
Nach dem Zoobesuch haben wir uns dem Glotzen noch weiter verschrieben und haben dieses auf der Einkaufsmeile Singapores fortgesetzt - Open your Eyes for the Orchard Road:
Leider hatten wir schon etwas gegessen, ansonsten hätte ich eine Runde "Böschä" in meinem Laden für lau ausgetan!
Nach weiteren Kuriositäten, wie dem Croc-Schuh-Paradies, einem limitierten Fred Perry Adi Collection Styleranzug, Singapore's Superstars, Regenschirmkondomen oder ein Treffen mit meinem eigenen Sprengstoffteam sind wir dann aufgrund des Fußsohlenabriebes ca. 5cm kürzer wieder im Hotel angekommen.
Ab in die Dusche mit Bullauge zum Schlafzimmer, Riecht-gut aufgetragen und auf Krawall gebürstet, um dem Zouk/Velvet/Phuture einen Besuch abzustatten und das Tanzbein zu schwingen. Hier haben wir uns dann auch mit Martin getroffen, der das WE in Singapore verbringen "musste", um sein Visum zu beantragen.
Der Unterschied zum Zouk-Komplex hier in KL ist, dass es dort in Singapore einfach ein bisschen bessere Musik gibt :-) So sind uns nicht nur schöne Downbeats sondern auch mal satte Bässe um die Ohren geschleudert worden - von Black Eyed Peas (es gibt ABSICHTLICH keinen Link zu BEP!) hatten sie dort glücklicherweise die gleiche Meinung wie ich - W00t!
Der Eingangstunnel zum Zouk:
Und hier der Präsentierteller zum Beineschwingen im Zouk:
Die Leuchtwand des Phuture, die mit Effekten nicht geizen wollte:
Und hier ein verirrter Styler direkt davor - Danke Dirk!! ;-)
Nach so viel Action - bin ja nimmer der Jüngste - durften wir dann auch irgendwann ins Bett fallen, um für den Sonntag halbwegs fit zu sein!
Diesen haben wir auf Sentosa verbracht und dort die Seele mit 4D Kino (3D plus Rüttel-/Wasser- und Druckluftaction an einem Selbst!), Sightseeing und einer Art von Seifenkisten-Cruisen baumeln lassen:
Sicherheitsbewusst selbstverständlich alles in Flip-Flops :-)
Bis ich dann wieder - jetzt im Regen, es war die gesamte Zeit trocken! - in den Bus nach KL gestiegen bin
Heute gönnte ich mir wieder eine kleine Entspannung des Alltags bei A Cut Above. Für unglaubliche 68 Ringgit (14,58 EUR!) gibts hier eine mindestens 10 minütige Kopfmassage/Shampoonier-Action (ich habe heute über 12 Mins wohl mit einem versehentlich gestressten Gesichtsausdruck rausschlagen können), einen Tee und nen ordentlichen Haarschnitt.
Normalerweise... denn heute begrüsst mich mein Senior Stylist des Vertrauens, Danny Bong, mit einem "Hello, handsome!" ...kostet das jetzt extra? ;-)
Ausserdem hier noch ein Foto, welches in die Kategorie "Das finden wir hier in Malaysia total klasse" fällt: Das Massagestuhl-Paradise-of-Heaven, gesehen im One-Utama Shopping Center, in welchem auch die Kletterhalle zu finden ist:
Ganz genau... Das habe ich dann auch gemerkt, aber mal der Reihe nach:
Ich habe mich nach langer Urlaubs- und Faulheitsabstinenz mal wieder zum Yoga geschleppt (die 3 min Fußmarsch sind wirklich hart!). "Gentle Flow" war angesagt und ich rechnete mit Claire, als ich mich gen 20:30 mit drei weiteren Leuten auf eine der Yogamatten geworfen hatte... Herein kam aber nicht die bekannte Claire, sondern Prahbu - seinen Namen konnte ich erst nachvollziehen, nachdem ich den neuen Plan in die Finger bekommen hatte.
Prahbu kommt aus Indien, ist so um und bei mein Alter und hatte heute seine erste Stunde in der Yoga-Zone. Ganz Feuer und Flamme kam er rein, hat kurz was über sich erzählt und wir zugehört - ich allerdings nur soweit ich es mir selbst ermöglichte habe, weil ich mich immer ein bisschen in mich reinfreuen musste: hört sich Prahbu doch fast so an wie Apu von den Simpsons!
Schnell stellte sich also heraus, dass er als Einwohner des Yoga-Erfinderlandes ein Level weiter ist, als das bislang von mir Gesehene. Er sprach dann irgendwann davon, dass man mit dem "Löwen" in Perfektion schon mal lässig in die Alpha-Sphäre unter die Sonne kommen kann und daraufhin haben wir uns in den "Grashüpfer" verrenkt.
*everyday a new and funky experience, yours truly molaysia * ;-)
Claire war übrigens nicht da, weil Sie am Wochenende auf Redang am Strand heiratet - und zwar diesen mir nicht unbekannten jungen Herren hier:
Ich habe die Einladung leider absagen müssen, weil ich an diesem (kommenden) Wochenende in Singapore bei Kris & Dirk sein werde und dies schon deutlich länger bekannt/geplant war. Ausserdem will ich die beiden nicht schon wieder versetzen (ja, ich weiss... ich war auch NICHT bei Deiner Hochzeit, Dirk!).
Da frage ich mich mich manchmal wie diese Nächte enden würden, wenn ich auch noch Alkohol tränke... Wacht man dann nicht auch in voller Klamotte auf dem Sofa auf, weil die Freundin den schwer Angeschlagenen nicht bei sich im Bett haben will, da sie nächtliche Schnarchattacken fürchtet, oder wie ist das?? Meinungen oder Erfahrungsberichte werden gerne in den Kommentaren entgegengenommen.
Warum diese Ausführung? Wache ich doch Samstag morgen (natürlich ohne eben besprochenen Alki-Schädel) am zweiten Tag in Folge auf meinem Sofa auf. Ich würde ja nur allzu gerne eine Alienentführung oder das Abrutschen in ein malayisches Raum-Zeit-Kontinuum als Grund dafür angeben - einzig Schuld hat allerdings nur der Un'Goro Krater - das sollte zu diesem Thema dann jetzt aber auch mal reichen.
Nach diesem grandiosen Start in den Samstag skippte ich dann auch gleich mal Früh- bzw. Spätstück (Milch war schlecht - doch ein Raum-Zeit-Kontinuum??) und bin direkt zum Mittag übergegangen. Manu schlug Sushi beim Sushidealer unseres Vertrauens vor und das ganze Unternehmen stiess gleich auf meine Zustimmung (ja, ja... Man glaubt es kaum. Fisch... ich weiss...). Wie schon oft erwähnt, sehr lecker dort. Und mit frisch geputzten Zähnen wird das das Geschmackserlebnis gleich nochmal quadriert ^^
Nach dieser Stärkung gings dann mit Jürgen, einem Expat der bei Kuka-Roboter arbeitet, ins Camp5 zum Klettern: Weltklasse Anlage auf 2 (zwei!) Etagen! Erstaunlich, was dort auf die Beine gestellt wurde. Verschiedenste Wände mit Top-Rope, Vorstieg und sogar Nachbildung einer Felswand - die riesige Boulderanlage muss gar nicht erst erwähnt werden. Aber bitte selber ein Urteil bilden:
Nachdem wir dort ein bisschen "rumgehangen" sind, bin ich wieder Richtung Heimat aufgebrochen, da als Abendplanung die LunaBar auf dem Programm stand. Im Laufe des Abends ergab sich dann sponti noch die Möglichekeit bei Martin's Tauchkollegen von Perhentian auf einen Umtrunk vorbeizuschauen. Na gut, bevor ich mich schlagen lasse ^^ Das war dann die Abrundung des Samstags!
Heute haben sich meine Aktivitäten dann prima auf erneutes Abhängen (allerdings diesmal nicht an der Wand) eingestellt - Ein Sonntag mit Kaffee, Bagel, Sofa und meinem MacBook :-)
Zum Schluss nur ein kleiner Eindruck, wie abwechslungsreich unser Wetter manchmal sein mag... Aber hauptsache die Temp verändert sich kaum *schwitz*
Da Martin an unserem Strandwochenende auf Perhentian seinen Finger kaum vom Ausloeser der Kamera genommen hat, habe ich mich dazu entschlosssen, ihn als meinen personal-foto-jesus einzustellen, und meiner Kamera eine verdiente Auszeit zu gestatten.
Daher bitte HIER und HIER NOCHMAL klicken, um die neusten Palmen&Sand Impressionen zu bekommen!
Ich werde mich mit Kaffee in der Hand jetzt mal in seinen Cube im 17. begeben, um die Fotos auf meinen USB-Stock runterzuladen.
Was fällt einem auf der allabendlichen Teksifahrt vom CP-Tower Büro ein, wenns mal wieder aufgrund sinntflutartiger Regenfälle überall staut?
Richtig: Schwachsinn - aber guter Schwachsinn ^^
Manu und ich haben soeben auf der Heimfahrt das ultimative Geschmackserlebnis erschaffen, da es sich mit nassen Klamotten einfach kreativer denken lässt:
Punching Rabbit
Unser Punching Rabbit ist ein neuer Cocktail und wird wie folgt von mir hergestellt (Das Feintuning muss geschmacklich noch abgestimmt werden - Manu hat sich aber schon gleich aufopfernd bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen!):
Das ganze ordentlich Shaki-da-shake und dann ab ins Glas! Definitv KEIN crushed Ice, das ist jawohl sooo 2005! Also cubed hinzu oder einfach auch mal gar keins - weils geht! Verziert werden könnte das Ganze mit einem schönen langen Grashalm und natürlich mit einer leichten Haube Sahne, damits an das Häschen erinnert. Dann aber definitiv nur 1cl Sahne in den Boston rein.
So stehts noch in unseren Köpfen - das Projekt ist hiermit aber namentlich festgehalten und auf uns zugelassen.
Tja, so schnell kanns gehen: Ich habe die Pulau Perhentian schon wieder geniessen können - dank des Nationalfeiertags! War ja nun auch schon fies lange her, dass ich Sonne, Sand & Stickstoff geniessen konnte...
Und genau das war der Zweck der Reise: °°Blubb°° °°Blubb°° Solange der Monsun noch nicht über die Ostküste herzieht, muss das Paradies noch ein bisschen abgenutzt werden!
Daher sind Martin und meine feine Wenigkeit am Donnerstag Richtung LCCT aufgebrochen.
Martin hat schwer sportlich einen neuen Weltrekord angestrebt: Open Water Diver in nur 2 tauchbaren Tagen... Und um die Spannung nicht allzu stark ansteigen zu lassen: Er hats geschafft!! Und dies dank den Turtle Bay Divers und harter Lerndisziplin auf unserer Veranda:
Glückwunsch an dieser Stelle noch einmal - und nie vergessen: Bangkok Women Really Are Fellas ^^
Ich habe es hingegen ein wenig ruhiger angehen lassen können. Wie gesagt: tauchbare Tage waren Freitag und Samstag, da wir Sonntag wieder im Flieger sitzen mussten und so das Risiko der Dekompressionskrankheit zu hoch wäre, wenn wir an dem Sonntag noch abgetaucht wären. Ich habe mich daher an beiden Tagen zu den zwei angebotenen Tauchzeiten immer wieder gerne in meine zweite Lieblingshaut gezwängt, meine neue Lebensversicherung angelegt und auf 18 - 23 Meter die Welt betrachtet.
Absolutes Highlight: Das Sugarwreck! Ich hatte auch noch das Glück ganz alleine mit einem Divemaster (Hey, Yo!) runtergehen zu können - doppelter Jackpot! Die Visibility war super, die Fische haben sich von Ihrer besten Seite gezeigt (sogar kleine Calmare habe ich zum ersten Mal gesehen) und das Wrack ist eh unschlagbar! Glücklicherweise war auch nicht viel los, so dass wir das Wrack in Ruhe betauchen und bestaunen konnten. Crazy Move 2000: Auf ca 15 Meter hat sich im Wrack eine Luftblase aus der ausgeatmeten Luft der Unterwasser-Touris gebildet - da kann man übrigens prima drin "auftauchen" ^^
Kurzurlaub also schwierig zu toppen! Ich sage (hoffentlich nur für eine kurze Zeit) erstmal wieder:
Malaysias Nationalfeiertag Merdeka - 49 Jahre Unabhängigeit vom britischen Kolonialismus.
Achtung Smartypants-Statement: Merdeka übrigens genannt, weil der erste Prime Minister Allahyarham Tunku Abdul Rahman diese Unabhängigkeit am Merdeka Square verkündet hat.
So, genug Geschichte - heute ist Siemens geschlossen und Freitag wird im allgemein als Brückentag benutzt. What a lucky start!
Was ich an den freien Tagen mache, brauche ich wohl nicht einzureiben...
...und das habe ich in den letzten beiden Wochen dann auch mal wieder nachgeholt! Ist ja nicht so, dass ich ständig im Urlaub bin! Man muss es sich nur clever einteilen :-)
Nachdem ich mich dann in meinem gemütlichen grünen Cube wieder eingelebt und durch meinen Emailberg durchgekämpft hatte, hat mich der Alltag dann auch ab und zu mal wieder besucht.
Glücklicherweise ist mir der Einstieg durch unseren Praktikanten Thomas erleichtert worden, da er mir während meines Urlaubs einiges vom Hals gehalten hat! Nach den drei Wochen habe ich dann schnell mal einen Schnappschuss von ihm gemacht. Sieht er erleichtert aus?
Böse Zungen behaupten, sein fröhliches Gemüt lag an diesem Büroutensil, welches bei ihm erspäht wurde :-)
Ausser einem Haarschnitt bei Danny Bong als kleine Alternative zu Yvette, der Eröffnung der Bagel Station und der Verabschiedung von Jules, die wieder nach Deutschland zurück gefahren ist, ist eigentlich nicht allzu viel passiert und spiegelt die vergangenen Tage im Zeitraffer ganz gut wieder - ist nach so viel Aktivitäten ja auch mal erlaubt :-)
Heute sind wir auf der letzten Tour des Urlaubs in Richtung Kuala Selangor aufgebrochen. Ziel der 1 1/2 stündigen Fahrt über mehr Stock als Stein (selbstverständlich mit Chandreen, dem Teksifahrer meines Vertrauens) war der Fireflies Park in Kampung Kuantan, an dem Martin, Julia, Caro und ich gegen frühen Abend angekommen sind.
Vorher gabs noch 3x Seafood (ich sage nur "nice fish") und 1x Chicken - wer das hatte ist nicht schwer zu raten...
Frisch gestärkt sind wir dann zu viert ins Boot gehüpft, nachdem wir uns an ca. 100 Leuten ausversehen vorbeigeschleust haben - schuld war nur der Sitzmattenträger dem wir einfach mal gefolgt sind. Stellte sich später aber als guter Move heraus, weil an diesem Tag gerade der Tourismus-Minister mit Gefolgschaft des gleiche Spektakel wie wir sehen wollte - das hätte sicherlich eeeeeeeetwas läääänger gedauert. Ist ja manchmal alles eher minder hektisch hier ;-)
So, back to topic: die kleinen Discotizer! Die Fireflies sitzen am Rande des Flusses (auf dem wir Dank Popeye's Ruderkraft schipperten) in den Mangroven und leuchten sich nach Sonnenuntergang für ca. 3 Stunden den Hintern wund, um sich ein heisses Firefly-Mädchen zu finden. Anscheinend haben die kleinen Rocker das ziemlich lange geübt, da sie in den einzelnen Mangroven alle fast zeitgleich immer wieder aufblitzen - ein super Spektakel! Vor allem, weil es auf dieser Scheibe nur zwei Plätze geben soll, an denen man dieses Phänomen beobachten kann: Hier und irgendwo am Amazonas!
Die Ausfahrt hat sich gelohnt - Fotos von der Truppe folgen, inkl der Versuch, das Spektakel digital festzuhalten...
Das muss man sich wirklich fragen, aber alles mal der Reihe nach:
Nachdem wir am Mittwoch Abend aus Singapore zurückgekommen sind, war am Donnerstag morgen dann wieder Aufbruch angesagt. Man will ja auch keine Zeit verschwenden ;-)
Also wieder ab in den rot-weissen Flieger und Richtung Ostküste aufgebrochen.
Nach 45 Minuten dann auch schon wieder den Landeanflug genossen, in ein Taxi gestiegen um zum Jetty Boat zu gelangen. Diese Taxifahrt dauerte übrigens länger als der Flug. Nach einer Stunde und 50 RM Festpreis sind wir dann aufs Boot gestiegen und Richtung Insel aufgebrochen.
Unsere eigentliche Planung war eigentlich, im Watercolours Resort unterzukommen, dort zwei Tage zu verbringen und dann für die restlichen zwei Tage noch was nettes zu finden. Da die Divestation des Watercolours allerdings restlos überfüllt war sind wir - wie ich finde glücklicherweise - weitergezogen und bei "Mama's" nebenan eingekehrt. Dort angekommen haben wir auch ein Zimmer bekommen! Nebenan ist die Divestation der Turtlebay Divers gelegen und sofort für gut befunden worden.
Defintiv empfehlenswert ist diese Divestation und unser Instructor, aber natürlich auch die tollen Divesites dieser Insel! Zum Abschluß dieser ganzen Herumreiserei wollten wir es also ganz ruhig angehen lassen und haben uns auf: Tauchen, Essen, Schlafen, Tauchen und... Tauchen (?) beschränkt :-)
Daher eine kleine Zusammenfassung unserer Aquariumsaufenthalte:
Unter 12 Meter Sicht haten wir eigentlich nur einmal - das war an unserem offiziellen AOWD Deep Dive (25m) und lag hauptsächlich nur daran, dass wir auf ca. 23m einen sog. Thermocline hatten und das Wasser dadurch schlierig wurde. Konstante 29°C Wassertemp machen das Leben auch nicht viel schwerer :-) Unterstützend dazu die Artenvielfalt und die absolut atemberaubende Rifflandschaft machen es schwierig, wieder aus dem Wasser rauszuwollen.
Das einzige Mal, an dem es uns nicht ganz so schwer gefallen ist, war auf unserem Night Dive, den wir für den Schein auch absolvieren mussten. Bei Nacht ists unter Wasser noch spannender, aber ehrlich auch ein bisschen beängstigend, weil man wirklich nur ca 2m im Umkreis sieht, was um einen herum geschieht. Entschädigung fürs eingeschränkte Sichtfeld ist allerdings definitiv ein Spektakel, welches durch Bioluminescence hervorgerufen wird: diese kleinen Planktonteilchen glühen auf, wenn sie in Bewegung gesetzt werden. Wirklich atemberaubend und irgendwie crazy!
Neben Deep und Night haben wir auch noch ein paar andere Kurse für den AOWD absolviert - unter anderem auch das perfekte Austarieren im Wasser um der Schwerelosigkeit ein Stückchen näher zu kommen. Vorteil daran ist, dass man sich relativ unbeschwert im Wasser bewegen kann und Manöver wie z.B. freier Kopfstand nun hinbekommt. Für mich natürlich jetzt immer Pflicht, vor allem weil man nach einer gewissen Weile kopfüber im Wasser danach gleich ganz anders weitertaucht ;-) *kein Kommentar*
Die Trockenzeiten zwischen unseren Tauchgängen haben wir uns - wie schon erwähnt - mit hervorragendem Essen und Seele baumeln lassen vertrieben. Man sieht, quantitativ wenige, dafür qualitativ hochwertige Aktivitäten ;-)
So, und nach so viel Text hier Ende und dafür einfach ein paar Eindrücke. Enjoy: